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So finden Sie das Perfekte Solar Modul

Das Perfekte Solar Modul zu finden ist nicht einfach, doch es ist das wichtigste Element in einer Solaranlage, denn es Produziert die Energie! Solar Module sind meist Mono oder Polykristallin und unterscheiden sich daher im Preis und in der Leistung. Ob Mono oder Polykristallin entscheidet sich in der Herstellung und im Aussehen. In unserem Solar Shop können Sie natürlich auch Preis und Leistung der Module vergleichen um so das beste Produkt zu finden

 

Unser Solar Shop zeigt ihnen viele Solar Module die Sie getrost verwenden können um somit ihre eigene Anlage Aufzubauen.
Unten finden Sie den Ratgeber für Solarmodule

 

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Unterschied Monokristallin und Polykristallin

Der Unterschied der Module befindet sich in der Solarzelle. Es gibt Zellen die aus Polysilizium bestehen oder aus Monosilizium. Polykristallin heißt soviel wie „Mehrkristall“ und Monokristallin soviel wie „Einkristall“. Ob es sich bei den Zellen um Einkristalline oder Mehrkristalline handelt, entscheidet sich beim verwendeten Herstellungsverfahren für das Zellen-Grundmaterial.

Es gibt die Möglichkeit Silizium zu erhitzen, in eine Form zu gießen und wieder erkalten zu lassen. Oder man „züchtet“ einen Kristall relativ aufwändig bis ein einziger großer Kristall entsteht. Entsprechend entsteht bei der Züchtung ein Monokristall (genannt Ingot) und bei der einfachen Erkaltung ein Polykristall.

Wenn Sie die Herstellung von Solarmodulen kennen möchten, dann finden Sie einen Post in unserem Blog.

 

Optische Unterschiede

Eine polykristalline Zelle sieht in der Regel anders aus als eine monokristalline Zelle. Im Allgemeinen kann man Folgendes sagen:

  • Eine polykristalline Zelle ist blau
  • Eine polykristalline Zelle ist strukturierter als eine monokristalline, weil man teilweise (hängt von der Beschichtung und dem verwendeten Ätzverfahren ab) die einzelnen Kristallgrenzen sehen kann.
  • Eine monokristalline Zelle ist meist deutlich dunkler (dunkelblau oder schwarz)
  • Eine monokristalline Zelle hat eine gleichmäßige Oberfläche. Da es keine Kristallgrenzen gibt, kann man diese auch nicht sehen.

Außer der optischen Erscheinung ist auch die Zelle in der Regel unterschiedlich. Da eine Polykristalline Zelle erkaltet hat diese Zellen eine quadratische Form. Diese Form ist die beste da diese zweckmäßig mit einem geringen Abstand aufgereiht werden können.

Monokristalline Zellen werden gezüchtet. Bei der Züchtung bildet sich ein runder Kristall. Runde Zellen lassen sich aber sehr schlecht verarbeiten, oder auch nicht besonders platzsparend auf einem rechteckigen Modul anbringen.  Auf der anderen Seite würde, wenn man die Zellen ebenfalls quadratisch machen würde, zu viel Abfall entstehen und die Zellen wären dann zu teuer. Aus diesem Grund werden mMonokristalline Zellen meist „Pseudoquadratisch“ gefertigt, dies ist die bestmöglichste Anordnung um so wenig wie möglich Abfall bei der Erzeugung Herzustellen. Dadurch haben Module aus Monokristallinen Zellen diese Form. .

Das Aussehen:

Monokristallin                              Polykristallin

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Fazit zur Optik: Polymodule sind meist blau und haben eine geschlossene Oberfläche, Monomodule sind schwarz und pseudoquadratisch, wodurch man diese weißen ränder hat. Es entsteht die typische Schwarz-Weiß-Kacheloptik. Welche Optik Ihnen am meisten zusagt, müssen Sie entscheiden.

 

Leistungsverluste über die Zeit

Solarzellen verlieren mit der Zeit an Leistung. Hier gibt es zwei verschiedene Leistungsabfälle:

  • Der Leistungsabfall gleich am Anfang bei der ersten Lichtbestrahlung: Lichtinduzierte Anfangsdegradation.
  • Der lineare Leistungsabfall über die Jahre hinweg.
  • Verschmutzungen auf dem Modul
Da die Kristalle über die Zeit immer mehr veralten werden sie „schwächer“ und verlieren an Leistung, dann sollten neue her. Solarmodule sind komplett erneuerbar und es ist nur wenig Umweldschädigend. Die Herstellung von Solar Modulen wurde in den letzten Jahre stark verbessert wodurch sie effizenter Hergestellt werden können.

 

Schwachlichtverhalten

In Deutschland haben wir nicht immer sonniges Wetter mit direkter Sonneneinstrahlung. Häufig ist es bewölkt oder „trüb“. Heutige Photovoltaikmodule produzieren aber auch bei bewölktem Wetter Strom. Viele PV-Anlagen Besitzer sind zu Beginn verwundert, wie viel bei „schlechtem“ Wetter noch an Leistung produziert wird. Entscheidend darüber, wie „gut“ ein Modul bei schlechtem Wetter läuft ist die Empfindlichkeit mit der die Zellen auf Licht mit spezieller Wellenlänge reagieren. Sprich wie gut sie das jeweilige Licht zu Strom verarbeiten können.

Bei schlechtem Wetter werden vor allem Lichtwellenlängen im blauen Bereich nicht von den Wolken reflektiert und kommen auf dem Modulen an. Monokristalline Zellen können „blaues Licht“ deutlich besser verarbeiten als polykristalline Zellen.

Entsprechend bringen monokristalline Module bei schlechtem Wetter deutlich mehr Ertrag bezogen auf Ihre maximale Leistung als polykristalline Module.

 

Maximale Leistung von Solar Modulen

energieversorgung-und-zubehoer-fotoshowbigimage-a790cb1b-263606Die Summe der Moduleinzelleistungen die sich auf Ihrem Dach, Balkon oder auf einer Freifläche befinden, ergibt die Gesamtleistung Ihrer installierten Photovoltaikanlage. Das heißt für Sie: Je höher die Leistung der Einzelmodule ist, die Sie verwenden, umso mehr Leistung „bringen Sie“.

Auch hier kann man wieder verallgemeinern:
Polykristalline Module und Monokristalline Solarmodule geben in der Regel gleiche Leistung ab. jedoch muss man auf die Fläche achten wenn es eher eine Fläche ist mit voller Einstrahlung der Sonne ist ein Polykristallines Modul besser. Wenn oft ein Schatten über die Module fällt dann lieber ein Monokristallines weil dieses Lichtempfindlicher ist.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Dollar SymbolDie Auswahl der richtigen Photovoltaik Module ist nicht ganz einfach. Es gibt keine veröffentlichten Tests, die auch nur annähernd das gesamte Angebot auf dem Markt getestet haben und somit Verglichen werden können. Das liegt natürlich auch daran, dass solche Tests nur schwer durchzuführen sind. Entscheidend ist letztlich, wie sich die Module über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren bewähren, wenn sie ständig den wechselnden Wetterverhältnissen ausgesetzt sind. Dies lässt sich in einem Test nur schwer simulieren. Die wichtigsten Auswahlkriterien sind daher die vom Hersteller garantierten Qualitätsmerkmale. Dazu zählen der Wirkungsgrad, die Lebensdauer und die maximale Degradation. Letztgenanntes bedeutet, dass der Hersteller garantiert, dass das Modul noch die Werte nach 20 Jahren Einsatz diese Angaben schafft.

Die garantierte Lebensdauer sollte mindestens 20 Jahre betragen, die Degradation (Leistungsverlust) nicht mehr als 10-20 Prozent in 20 Jahren. Nicht ganz unwichtig ist dabei auch die Frage, wie etwaige Ansprüche aus dieser Garantie im Ernstfall durchgesetzt werden können. Es hilft wenig, wenn der Kunde in Deutschland ein schadhaftes Modul direkt beim Hersteller in Taiwan abgeben muss, um es ersetzt zu bekommen. Um Abgesichert zu sein können Sie auch Versicherungen Abschließen die z.B. das Modul bei beschädigungen ersetzen.

 

Aktuelle Solar Modulpreise

Nach jahrelangem Preisabfall steigen die Photovoltaik Modulpreise seit einigen Monaten wieder leicht an, was auch mit den Importbeschränkungen für Module aus China zusammenhängen könnte. Der Großhandelspreis für kristalline Module aus europäischer Herstellung liegt derzeit bei 600 Euro pro Kilowatt, Module aus Südostasien kosten rund 500 Euro pro Kilowattstunde. Als Gesamtkosten für die schlüsselfertige Anlage sollte in etwa das 2,5-Fache dieses Preises veranschlagt werden. Da Installation und Montage auch um die 1000 Euro kosten können bei einer größeren Anlage(Preis von jedem Anbieter anders). In unserem Solar Shop bieten wir unter anderen auch kleine Solaranlagen an, diese können Sie auch mit ein paar vorkenntnissen selbt Installieren.

Preis

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Monokristalline Zellen sind aufwändiger und damit auch teurer in der Herstellung, damit sind monokristalline Module meist teurer pro Watt als vergleichbare polykristalline Photovoltaikmodule. Was sich aber auch in der Leistung wieder Spiegelt denn Monokristalline Solarmodule haben einen 2% höheren Wirkungsgrad und sind somit bei Verschattung besser geeignet als Polykristalline Module. Somit lohnt es sich Monokristalline Module zu Kaufen, da diese meist nur ein paar Euro mehr kosten (meist 5-10 Euro bei 100 Watt)

 

Zusammenfassung

Wenn es darum geht, welche Technik “besser” oder “schlechter” ist, muss man sagen: unentschieden! Beide Techniken haben sowohl ihre Vorteile als auch Nachteile. Die Praxiserfahrung hat gezeigt, dass es im realen Betrieb wenig Unterschied gibt beim Ertrag pro Watt der Modularten.

Bei vergleichbarer Qualität sind beide Techniken relativ gleichwertig. Man muss jediglich unterscheiden auf welcher Fläche und Verschattung man die Module Betreiben möchte. In der Qualität sind beide gleich bei einem Hagelsturm oder ähnlichen könnten beide Modularten kaputt gehen. Um dies zu verhindern haben die meisten Module eine extra Schutzschicht mit einer Art Glas.

 

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