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Die Photovoltaik Einspeisevergütung

Einspeisevergütung-Soviel Geld bekommen Sie

amortisation-photovoltaik-anlage-2015-renditeDie Solar Einspeisevergütung ist in den letzten Jahren stark gesunken. Doch es gibt einen Aufschwung in den nächsten Monaten bzw. Anfang 2017! Somit rendiert sich eine Solaranlage noch schneller! In den letzten Monaten bis Jahren ist die Einspeisevergütung stark gesunken doch Anfang 2017 werden diese Preise(Vergütung) wieder angehoben um die Photovoltaik wieder attraktiver zu machen.

 

 

Hier ein kleiner Überblick der nächsten Monate:

Einspeisevergütung einer Solaranlage(Photovoltaik) bis 10 kWp

einfamilienhaus1-mit-photovoltaikDachanlagen bis einschließlich 10 kWp installierter Leistung werden in der Regel auf Ein- bis Zweifamilienhäusern oder Mietshäusern installiert. Sie erhalten den höchsten Einspeise­vergütungs­satz von 12,31 Cent / kWh (Oktober 2016) wenn mehr als 10 kWp eingenommen werden fällt dies unter eine andere Vergütung.
Solarstrom aus Dachanlagen bis 10 kWp wird bis zu 100% der Anlagenleistung vergütet – um jedoch die günstigen Einspareffekte gegenüber extern bezogenem Strom zu nutzen, empfehlen wir den Eigenverbrauch von 40% der Anlagenleistung oder mehr.

Einspeisevergütung für Dachanlagen bis 10 kWp in c/kWh
ab 1. Okt ’16: ab 1. Nov ’16: ab 1. Dez ’16: ab 1. Jan ’17: ab 1. Feb ’17: ab 1. Mar ’17:
12,31 12,31 12,31 12,31 12,67* 12,67*

 

*Geschätzte Vergütungshöhe ab Januar: Höhe bei durchschnittlichem Zubau in den Vorquartalen. Bei hohem Photovoltaik-Zubau im Vorjahr sinkt die Einspeisevergütung ab 1. Februar 2017 rascher – um eine Überförderung zu vermeiden. Bei niedrigem Zubau sinkt sie langsamer: Um die Photovoltaik weiterhin attraktiv zu halten. Beim derzeitigen Zubau – mehr als 1.200 MWp/Jahr unter dem Ausbauziel von 2.500 MWp/a – würde die Vergütung laut EEG 2017 einmalig um 3% steigen (das Zubautempo kann sich bis November aber noch ändern).

 

Zum Vergleich eine „größere“ Anlage:

Einspeisevergütung für Solaranlagen von 10 kWp bis 40 kWp

Schutzdach mit Photovoltaikanlage mittlerer Größe

Solaranlagen über 10 kWp bis einschließlich 40 kWp erhalten eine Einspeise­vergütung, die unter jener für Kleinanlagen, aber über derjenigen für Großanlagen liegt. Sie erhalten einen profitablen Einspeise­vergütungs­satz von 11,97 Cent/kWh (Oktober 2016), für die ersten 10 KWp sogar den höchsten Satz wie Klein­anlagen.
Die ältere Unterscheidung zwischen Anlagen bis 100 kWp und von 100 bis 1.000 kWp wird nicht mehr getroffen. Mit der neueren Leistungsklasse von 10 bis 40 kWp werden rund 50% aller Photovoltaikanlagen auf Werkshallen, Scheunendächern und Überdachungen von Fuhrparks etc., aber auch auf Dächern mittelgroßer Verwaltungsgebäude, Schulen u.ä. abgedeckt.

Die 90%-Regelung, die in der letzten Novelle des EEG für Verwirrung gesorgt hatte, entfällt: Solarstrom aus Dach-Photovoltaikanlagen über 10 kWp bis zu 1 MWp sollte ab 2014 nur noch zu 90% vergütet werden. Dieser Plan wurde im EEG 2014 erfreulicherweise zurückgenommen.

Einspeisevergütung für Dachanlagen von 10 kWp bis 40 kWp in c/kWh
ab 1. Okt ’16: ab 1. Nov ’16: ab 1. Dez ’16: ab 1. Jan ’17: ab 1. Feb ’17: ab 1. Mar ’17:
11,97 11,97 11,97 11,97 12,33* 12,33*

 

 

Einspeisevergütung und Selbstverbrauch

Aufdachphotovoltaik

Der Eigenverbrauch wird seit dem 1. April 2012 nicht mehr durch eine zusätzliche Einspeisevergütung gefördert – bei einem durchschnittlichen deutschen Strompreis von rund 29 Cent/kWh im Oktrober 2016 liegt der Preis für Haushaltsstrom deutlich
über den Gestehungskosten des selbsterzeugten Solarstroms und der Einspeisevergütung. Durch die Ersparnisse gegenüber zugekauftem Strom ist damit der eigene Verbrauch die lukrativste Verwendung des selbsterzeugten Solarstroms.
Dies begründet unsere Empfehlung, 40% des selbsterzeugten Solarstroms oder darüber selbst zu verbrauchen. Wir raten ihnen auch dazu soviele Solarmodule wie sie Montieren können auszunutzen um so sogar bei einem niedrigen Stromverbrauch komplett Autark leben zu können!.

Vergütung bei der Einspeise-Abregelung

Wichtig: Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 2012 wurde die Einspeisung und ihre Vergütung weiter flexibilisiert. In Zeiten hoher Netzbelastung kann der Netzbetreiber vom Betreiber der Photovoltaikanlage verlangen, die Lieferung von Solarstrom abzuregeln – dies geschieht über einen Abschalter, der in neue PV-Anlagen – z.B. als Teil des Wechselrichters – integriert ist (oder nachgerüstet wurde). Das Abregelungsverlangen ist zwingend, aber automatisiert – für den PV-Betreiber ergibt sich kein zusätzlicher Aufwand. In der Praxis wäre es also der Netzbetreiber, der die Einspeisung über einen elektronischen Fernbefehl ab- bzw. wieder einschaltet. In der Realität kommt dies jedoch kaum vor.

Für die entgangene Möglichkeit der Einspeisevergütung während der Abregelung erhält der Solarstromerzeuger eine Entschädigung in Höhe von 95% der entgangenen Vergütung – insgesamt ist der Abschlag aber auf höchstens 1% der Jahresleistung der PV-Anlage begrenzt; so bleibt seine Investitionssicherheit gewahrt.

Einspeisezähler im Design eines klassischen Stromzählers

Alternativ können Betreiber von Anlagen bis 30 kW sich entscheiden, die Einspeiseleistung auf 70% der Anlagenleistung zu begrenzen (§ 6 Abs. 2, 2). Da PV-Anlagen i.d.R. unterhalb der installierten Peak-Leistung arbeiten, verringert sich die eingespeiste Gesamt-Strommenge je nach Standort und Ausrichtung der Solarstromanlagen daher nur um 3-8%
Die nicht eingespeiste Solarstrom­menge wird selbst verbraucht – was sich ohnehin empfiehlt -, hierdurch entgeht der Betreiber einer privaten Dach-Photovoltaikanlage auch dem kleinen Abregelungsverlust. Wo immer möglich, halten wir diese Vorgehensweise für die empfehlenswerte.

 

 

 

Bewertung der Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung hat in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit deutlich an Ruf eingebüßt. Besonders im Umfeld des Energiekonzepts der Bundesregierung im Jahr 2010 hat die Energie-Industrie großflächige Imagekampagnen gefahren, um die Einspeisevergütung für die Photovoltaik als ineffizient und teuer hinzustellen.
Möglicherweise ist es daher sinnvoll, hier noch einmal daran zu erinnern, dass die Umlage-Kosten der Photovoltaik z.B. geringer sind als die von Offshore-Windparks – allerdings braucht die dezentrale Photovoltaik nicht so aufwendige Stromleitungen, die sich durchs ganze Land ziehen (auch dieses wird über die Stromrechnung bezahlt und erreicht Größenordnungen von rund 1c pro kWh). Dabei verfügt die Photovoltaik zusätzlich über den Vorteil, dass bei ihr die Bürger selbst an der Produktion ihres eigenen Stroms beteiligt sind – dies ist den großen Stromproduzenten, welche an ihren Großprojekten wie z.B. der „unproven Technology“ von Offshore-Windparks Milliarden, an der Photovoltaik jedoch nichts verdienen, ein Dorn im Auge. Hierdurch wird zwar deren Stoßrichtung deutlich, aber ihre Argumente nicht richtiger. – Übrigens können sich auch Bürger ohne eigenes Dach über gepachtete Dächer oder über Bürgersolarstromanlagen an der Photovoltaik beteiligen und diese über Einspeisevergütung und Eigenverbrauch finanzieren.

Wie sie in diesem Absatz erfahren haben ist es meist nur „Geldmacherei“ der Konzerne und die Preise werden auch nicht sinken!

 

 

 



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