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Solar Batterie- So Speichern Sie Ihre Energie

Sie haben schon ein Solar Modul und einen Solar Laderegler? Dann benötigen Sie nurnoch eine Batterie zum Speichern der Energie. Es gibt viele Arten von Batterien und ihre Ladezyklen

In unserem Ratgeber (unten) erfahren Sie was Sie beachten sollten.
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Wofür benötige ich eine Batterie?

Ganz klar Sie benötigen eine Batterie um Ihre über Solar Erzeugte Energie zu speichern. Wenn Sie Ihre Energie direkt ins Hausnetz Einspeisen benötigen Sie keine Solarbatterie! Desweiteren gibt es viele Arten von Batterien.

Die richtige Batterie finden

Allgemein gilt kaufen Sie ausschließlich Solar Batterien! Diese sind speziell Entwickelt worden um möglichst viele Ladezyklen zu haben.

Diese Varianten gibt es:

Generell unterscheidet man zwischen vier verschiedenen Arten an Solarbatterien. So gibt es zunächst die Blei-Säure-Akkumulatoren, die Blei-Gel-Akkumulatoren, die Lithium-Ionen-Akkumulatoren und die Lithium-Titanat-Akkumulatoren.
Am häufigsten werden Bleiakkumulatoren verwendet, was vor allem daran liegt, dass sie nahezu vollständig wartungsfrei sind. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch einen sehr hohen Wirkungsgrad von etwa 80 % und durch ihre sehr geringe Selbstentladung aus. Lithium-Ionen-Akkumulatoren werden häufig auch in Laptops oder in Mobiltelefonen verwendet und besitzen in der Regel eine sehr lange Lebensdauer, ebenfalls ist die Speicherkapazität im Vergleich zu den anderen Varianten sehr hoch.

Das ist zu beachten beim Kauf einer Solarbatterie

  • Batterietechnologie
    Die wichtigste Eigenschaft ist die Batterietechnologie. Blei-Akkus haben sich millionenfach bewährt und sind wirtschaftlich erprobt. Der Wirkungsgrad der moderneren Lithium-Ionen-Akkus ist jedoch wesentlich höher, außerdem sind sie leichter und kompakter aber leider auch teurer trotzdem sind Lithium Ionen Batterien besser auf Dauer.
  • Energiekapazität
    Wenn beim Kauf von Solarbatterien von Kapazität gesprochen wird, ist meist die Energiekapazität der Batterie die Rede. Diese wird stets in Amperestunden (Ah) angegeben und gibt Auskunft über die Ladung, die zur Verfügung steht. Durch die Kenntniss der verfügbaren Amperestunden und der Spannung kann man einfach die verbleibende Laufzeit der Solarbatterie errechnen. Diese Angabe muss man aber sogut wie immer durch 2 teilen, denn eine Batterie sollte niemals „leer“ sein!
  • Speicherkapazität
    Achten Sie auch auf eine hohe Speicherkapazität, denn diese gibt an, wieviel Strom mit einer Vollladung gespeichert werden kann. Die Kapazität wird in Kilowattstunden (kWh) angegeben, außerdem muss diese mit der Solar Anlage zusammenpassen, damit ein ordnungsgemäßes System entsteht und keine Stromverluste auftreten können.
  • Tiefenentladekapazität
    Nutzen Sie Solarbatterien mit großer Tiefenentladekapazität. Diese gibt an, wie weit der Akku entladen werden kann, ohne dass er Schaden nimmt. Die Werte variieren zwischen 50% und 90%. Das heißt, dass je nach Qualität und Art des Akkus zwischen 50% und 90% der Strommenge entnommen werden kann. Beachten Sie: Ein Akku, der nur die Hälfte seiner Speicherkapazität hergibt, arbeitet ineffizient. Hier kommt die nutzbare Speicherkapazität ins Spiel: Hat eine Solarbatterie beispielsweise eine Kapazität von 10 kWh und eine 80%-ige Entladetiefe, dann kann die Batterie nur 8 kWh abgeben.Die Solarbatterie sollte eine möglichst hohe Zahl an Ladezyklen haben.
  • Entladeleistung in KWh
    Ein wichtiges Kriterium ist die maximale Entladeleistung in Kilowattstunden. Sie gibt an, wie schnell und wieviel Strom der Akku innerhalb einer bestimmten Zeit bereitstellen kann. Waschmaschinen brauchen beispielsweise während des Schleuderns viel Strom bis zu 2000 Watt(Lastspitzen). Der Akku muss solche kurzzeitigen Spannungsspitzen abdecken können, um einen stabilen Stromkreislauf zu gewährleisten. Die C-Rate zeigt dabei an, wie schnell die Solarbatterie im Verhältnis zur Speicherkapazität entladen werden kann.
  • Ladezyklen
    Wichtig sind auch die Anzahl der möglichen Vollzyklen. Diese gibt an, wie lange die Batterie „lebt“ und ihre Kapazität halten kann. Handelsübliche Solarbatterien können rund 7.000 Mal voll aufgeladen werden, dann ist ihre Zyklenlebensdauer erreicht. Das heißt aber nicht, dass der Akku danach unbrauchbar wird, rund 80% seiner Nennkapazität sind dann nämlich immer noch vorhanden (Grafik dazu: siehe unten)
  • Lagerdauer / kalendarische Lebensdauer
    Häufig wird eine sogenannte kalendarische Lebensdauer angegeben, man könnte sie auch Lagerdauer nennen. Wird die Solarbatterie weder aufgeladen noch entladen, sind nach Ablauf der kalendarischen Lebensdauer noch 80% der Nennleistung vorhanden. Manche Hersteller zeigen sich kulant und tauschen die Solarbatterie kostenfrei aus, wenn sie selten benutzt wurde und die kalendarische Lebensdauer abgelaufen ist. Wenn nicht dann können Sie die Solar Batterie dennoch verwenden die Kapazität ist jediglich eingeschränkt.
  • Gebrauchsdauer
    Ein wichtiges Maß ist die Gebrauchsdauer, obwohl es sich dabei um einen theoretischen Wert handelt. Zunächst wird geschätzt, wie oft der Batteriespeicher im Jahr vollständig ge- und entladen wird. Anschließend wird die Zahl der Ladezyklen hinzugezogen, um einen Richtwert zu bilden. Beispiel: Etwa 200 vollständige Entladungen und Ladungen pro Jahr benötigt eine durchschnittliche Solaranlage. Bei 7.000 zur Verfügung stehenden Ladezyklen erhält die Solarbatterie eine Lebensdauer von ansehnlichen 35 Jahren. Das bedeutet, dass der Akku voraussichtlich 35 Jahre durchhalten wird – eine Anschaffung, die sich lohnt. Es kann dennoch passieren das die Solar Batterie nach 20 Jahren „in die Knie“ geht und man einen starken Leistungsverlust/Kapazität bemerkt.
  • Systemwirkungsgrad
    Den Systemwirkungsgrad sollten Sie ebenfalls berücksichtigen. Die Solarbatterie ist in einen Kreislauf eingebunden, bei dem es naturgemäß zu Leistungsverlusten kommt. Der Systemwirkungsgrad sollte möglichst hoch sein, weil es sonst „unterwegs“ (im Stromkreis) zu Kapazitätsverlusten kommt. Meist betragen diese aber nur wenige Prozent. Und sind somit nicht so doll zu beachten.
  • Notstromoption
    Sorgen Sie dafür, dass Ihre Solarbatterie so an das Stromnetz angeschlossen wird, damit sie bei einem Stromausfall sofort einspringt. Diese Notstromoption kann sinnvoll sein, um Geräte zu schützen, die bei einem Stromausfall Schaden nehmen können (z.B. Computer oder Fernseher).
  • Alle Verwendungsmöglichkeiten nutzen
    Decken Sie mit Ihrer Solarbatterie einen möglichst hohen Grad des gesamten Haushaltsstroms ab. Es ist hier durchaus ein Wert von 100% anzustreben, um nicht mehr auf einen externen Stromanbieter angewiesen zu sein und die Photovoltaikanlage optimal auszunutzen.
  • Maße und Gewicht
    Abmessungen und Gewicht spielen eine große Rollen, wenn Solarbatterien in einem Fahrzeug verbaut werden sollen. Doch auch im heimischen Keller sind diese Angaben durchaus von Wichtigkeit. Wer möchte schon wertvollen Wohnraum für eine überdimensionierte Batterie verschenken? Dennoch sind die Batterien heutzutage schon so klein wie möglich, denn der „Speicher“ muss auch irgendwo untergebracht werden.

 

Wieviel Leistung sollte Sie haben?

Wieviel Leistung Sie benötigen können sie sich ganz einfach ausrechnen anhand wieviel Sie verbrauchen werden. Oder wieviel Eingespeist wird, wenn ihre Anlage 100 Watt Produziert sollte man einen 100 Ah Akku haben um gut Reserve zu haben. Somit kann man allgemein sagen 1 Watt = 1 Ah bei der Batterie.

Planen Sie ruhig eine große Batterie ein um genug Reserven zu haben um diese nicht nicht zu stark zu Entladen

Wie lang hält diese?

Eine Solarbatterie hat bis zu 18000 Ladezyklen bei einem Lithium Ionen Akku. In dieser Grafik kann man die Ladezyklen sehen bei welcher Entladungstiefe. Daher sollte man eine Solarbatterie niemals leer „machen“. da die Ladezyklen sehr stark sinken. Deshalb Überdimensionieren Sie ruhig ihre Solar Batterie damit diese zb. bis zum rand voll geladen werden kann wenn Sie mal ein paar Tage nicht zuhause sind. Um diese Energie nicht zu verschwenden.

Einsatzmöglichkeiten für die Solarbatterie

Im Gegensatz zu einem normalen Akku hat eine Solarbatterie eine höhere Lebensdauer, außerdem ist sie gegen Tiefenentladung unempfindlicher und kann sehr oft aufgeladen werden (hoher Ladezyklus). Im Kleinen funktionieren Solarbatterien ausgezeichnet, leider gibt es bis heute Probleme, die Kapazität deutlich zu erhöhen. Doch schon für solarbetriebene Fahrzeuge reicht die Kapazität kaum aus. Dazu muss die Speichertechnologie weiter Fortschritte machen, um schließlich mit Benzinantrieben mithalten zu können. Dennoch ist die Solarbatterie für haushaltsübliche Zwecke gut geeignet und hat sich in den vergangenen Jahren stetig verbessert. Bei Solar Anlagen ist der Sonnenakku nicht mehr wegzudenken und sorgt für Strom zu jeder Tageszeit, während früher noch Strom dazugekauft werden musste.

Prognosen für die Zukunft

Ein aktuelles Manko sind für viele Solaranlagenbetreiber die noch sehr hohen Anschaffungskosten, die derzeit durchschnittlich 1.000 Euro pro Kilowattstunde betragen. Dennoch lohnen sich Solarbatterien in jedem Fall. Derzeit sinken die Einspeisevergütungen kontinuierlich, fast parallel dazu steigen die Strompreise immer mehr an ein weiteres Argument, warum Solarstrom in Zukunft noch attraktiver werden wird. Denn bald wird es sich nichtmehr lohnen den Strom „aus dem Haus“ zu lassen. Denn wenn die Strompreise weiter steigen werden (was sie tuhen werden) lohnt es sich mehr Solarbatterien zu kaufen um die Energie zu Speichern.

 

Preis und Preisentwicklung in Zukunft

Die Anschaffung einer Solarbatterie lohnt sich in jedem Fall, wenn man seinen Eigenverbrauch deutlich erhöhen möchte. Die Lebensdauer einer Solarbatterie kann viele Jahre(bis zu 20 Jahre) betragen, sodass sich der Erwerb schnell auszahlt, zumal im Normalfall keine Wartungsarbeiten anfallen.

Blei-Säure-Akkus kosten nur etwa 20-25% eines Li-Ion-Akkus. Für eine Speicherkapazität von einer Kilowattstunde werden dafür etwa 200 Euro fällig, bei der Lithium-Ionen-Lösung müssen pro kWh aber 800 bis 1000 Euro Ausgegeben werden. Die Kosten für die Anschaffung eines Akkus werden in Zukunft sinken, weil sich die Forschung, insbesondere die Automobilindustrie, darauf konzentriert hat. Blei-Säure-, Blei-Gel- und Lithium-Ionen-Akkus werden gleichermaßen im Preis sinken, allerdings ist ungewiss um wieviel Euro und in welcher Zeit. Es ist möglich, dass Bleiakkus, die sich seit rund 150 Jahren bewährt haben, in einigen Jahren verschwinden und komplett von der Lithium-Ionen-Technologie abgelöst werden, denn Lithium Ionen Batterien haben wesentlich mehr Ladezyklen und eine wesentlich tiefere Entladung somit „lebt“ die Lithium Ionen Solar Batterie viel länger.

 

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